Unsere Rover in Dänemark

Erschienen am 19. September 2017 in 2017

Volker Gudera

 

Im vergangenen Juli machten sich zehn unserer Roverinnen und Rover auf, um ihr wohl bisher größtes Pfadfinderabenteuer zu erleben. Das gemeinsame Ziel war ein dänisches Zeltlager, auch genannt „Jamboree“, in Sonderborg, eine Stadt nahe der deutschen Grenze direkt an der Ostsee. Dieses Zeltlager hatte nämlich etwas Besonderes zu bieten: Knapp 40.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus aller Welt trafen hier zusammen, um gemeinsam eine unvergessliche Woche mit ganz verschiedenen Menschen zu erleben.

Für unsere Rover begann die Reise mit dem ICE, später aber wurde in Hamburg in einen Reisebus, der extra nach Sonderborg fuhr, umgestiegen. Nach einer langen Reise kamen die Abenteurer dann endlich in dem Zeltlager an, wobei die Orientierung aufgrund der unzählig vielen Zelte und der Größe des Lagers gar nicht so einfach war. Herzlichst wurden sie dann aber von dänischen Pfadfindern aus Koge, nahe Kopenhagen, willkommen geheißen, mit denen vor dem Jamboree schon Kontakt aufgenommen wurde. Diese hatten dafür gesorgt, dass unsere Rover bei ihnen die nächsten Tage wunschlos glücklich mit trockenen Zelten und Bekochen versorgt wurden. Auch an den Programmpunkten des dänischen Stammes wurde teilgenommen.

In den nächsten Tagen wurden täglich neue Ecken des Pfadfinderlagers und zahlreiche Fahnen von den anwesenden Nationen kundig gemacht. Hauptsächlich wurden mit Dänen und anderen Deutschen Bekanntschaften gemacht, woraufhin es auch zu gemeinsamen, lustigen Abenden an Lagerfeuern kam. Auch ging es mehrmals mit dem Bus in die Stadt von Sonderborg und anschließend an den Strand. Auch, wenn das Wetter manchmal wechselhaft und die Ostsee kalt war, wurde natürlich auch gebadet. Mit den dänischen Rovern aus Koge, die uns, wie ihr ganzer Stamm, sehr lieb behandelten, wurden auch gemeinsame Spiele gespielt, die unter anderem Baseball ähnelten.

Nach acht Tagen voller neuer Erlebnisse und Erinnerungen, ging es dann wieder am Sonntag für unsere Rover zurück nach Hause. Alles in allem kann man sagen, dass dieses Zeltlager eine beindruckende Erfahrung für die zehn Pfadfinder war und es vor allem interessant war, mit einer solch kleinen Gruppe ohne Leiter in ein anderes Land zu reisen.

 

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